Heute ist Sonntag, da nutzte ich die Freiheiten des Plans mal voll aus und nehme mittags Roastbeef, abends Hühnchenbrustfilet.
Zum Frühstück habe ich heute die Körnervariante gewählt, Kürbis- und Sonnenblumenkerne eingeweicht, zerhackt und den Brei dann gegessen. Mühsam, diese Kauerei.
Mittags war Fleisch drann, und ich hatte ja beim türkischen Lebensmittelhändler (der sich im Übrigen auch als günstigste Quelle für Ziegenfrischkäse und Büffelkäse herausstellte) 1 kg Roastbeef günstig erworben.
Weil ich ja kein Fett zur Zubereitung nutzen darf, und meine Pfannen das nicht so gerne sehen, habe ich mich eines Römertopfes erinnert.Mit einer früheren Freundin und deren Eltern haben wir des öfteren mal Römertopfgerichte gemacht, also wollte ich das auch machen, denn das geht ja ohne Fett und zusätzliches Wasser. Nur, wo steckt mein Römertopf? Ich hatte einen, dessen war ich mir sicher.
Nach Einbeziehung des Kellers in die Suche war diese erfolgreich.
Schrubben, einweichen und füllen. Ich habe ein Gemüsebeet gemacht, das Fleich gewürzt und angebraten- Dann aufs Gemüse und rein in den Ofen, den auf 200°C Umluft und 2 Stunden braten lassen.
Gewicht von Fleisch und Gemüse natürlich wieder notiert, denn ich soll mich ja an die Rohgewichte halten.
2 Stunden war evtl. zu lang, bei weniger wäre das Fleisch wohl auch durch gewesen. Fleisch etwas fest, aber ich kann ja aktuell nicht marinieren. Für Rindfleisch aber ganz ok. Das Gemüse aus Chicoree, Lauchzwiebeln, Paprika war ok.
Heute erstmals mit der verteilung der Wassermenge richtig hingekommen, also ohne Kampftrinken großer Mengen auf einmal.
Startgewicht 103,2 kg
Frühstück: 50 g Kürbiskerne, 30 g Sonnenblumenkerne, 105 g Rohkost (Möhre, Rotkraut), 1 Apfel
Mittag: 150 Roastbeef, 150 g Gemüse, 1 Scheibe Roggenvollkornbrot, 1 Apfel
Abendbrot: 160 Hühnerbrust, 150 g Kohlrabi + Möhre